Konzert

Gloriettenkonzert

Gloriettenkonzert

Posaunenquartett OPUS 4

mit Werken von J. S. Bach, H. Schütz, A. Bruckner,
G. Gershwin, I. Berlin u. a.

 

Die „Trompete der tiefen Lage“, wie die Posaune gelegentlich auch bezeichnet wird, ist neben der Violine eines der ältesten, vollchromatisch spielbaren  Orchesterinstrumente. Sie entstand in ihrer heutigen Form bereits um 1450 in Burgund als Weiterentwicklung der Zugtrompete zur Tiefe hin. Im 16.Jahrhundert erfreute sich die Posaune solcher Beliebtheit, dass sie in den verschiedensten Stimmlagen gebaut wurde. Doch schon in den folgenden Jahrhunderten beschränkteman sich auf die heute noch üblichen Alt-, Tenor- und Bassinstrumente. Seit dem18. Jahrhundert hat dieses Posaunen-Trio in unterschiedlicher Verteilung der drei Stimmlagen einen festen Platz im Orchester. Daneben reicht die lange Tradition des Posaunenspiels von mittelalterlichen Stadtpfeifern über evangelische Posaunenchöre bis zu modernen Quartetten. Dennoch gibt es nur wenige eigens für die Posaune geschriebene Werke. So verwundert es nicht, dass sich imProgrammdes Leipziger Posaunenquartetts OPUS 4 kaum Originalkompositionen, sondern vor allem Bearbeitungen finden lassen. Ein Großteil der Arrangements stammt vomGründer und Leiter des Ensembles, Jörg Richter, selbst. Dabei stehen Stücke aus Renaissance und Barock ebenso auf dem Programm wie moderne bzw. populäre Kompositionen. Es beweist, dass sich die Posaune wie kaum ein anderes Instrument für alte und neue Musik bis hin zumJazz gleichermaßen eignet. Ein Ideal, das dem Ensemble OPUS 4 besonders am Herzen liegt, ist der typisch weiche Posaunenklang.
 
Jörg Richter wurde im Februar 1960 in Magdeburg geboren und studierte von 1977 bis 1982 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Nachdem er von 1982 bis 1984 1. Soloposaunist am Rundfunksinfonieorchester Leipzig war, wurde er seit 1984 am Gewandhausorchester zu Leipzig als 1. Soloposaunist engagiert. Von 1986 bis 2008 war er Mitglied des Blechbläserensembles von Prof. Ludwig Güttler. Von 1988 bis 2008 unterrichtete er an der Hochschule fürMusik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Seit 1994 ist er Leiter des Posaunenquartetts OPUS 4.
 
Dirk Lehmann wurde im Mai 1966 in Crimmitschau geboren. Er studierte bis 1987 an der Hochschule für Musik in Rostock bei seinem Vater Harry Lehmann, danach an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Er war Preisträger beim „Internationalen Wettbewerb für Posaune“ in Markneukirchen 1986. Seit 1987 ist er als Tenorposaunist im Gewandhausorchester zu Leipzig engagiert. Er ist Mitbegründer des Posaunenquartetts OPUS 4 sowie Mitglied im Blechbläserensemble des Gewandhauses zu Leipzig.
 
Stephan Meiner wurde im März 1979 in Leipzig geboren und erhielt mit zehn Jahren ersten Posaunenunterricht bei Frank Beyer in Leipzig. Von 1998 bis 2003 studierte er Orchestermusik im Fach Posaune bei Jörg Richter an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Danach folgte von 2003 bis 2006 ein Aufbaustudium, u.a. bei Jörg Richter an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Vor und während seines Studiums spielte er im Landesjugendorchester Sachsen, in der  Landesjugendbigband Sachsen-Anhalt und im RIAS-Jugendorchester.
 
Wolfram Kuhnt wurde im März 1965 in Leipzig geboren. Er gewann mehrere Preise bei nationalen Wettbewerben, u.a. den 1. Platz (1981) und den 2. Platz (1979) beim Treffen „Junge Talente der DDR“. Von 1981 bis 1986 studierte er an der Hochschule fürMusik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Seit 1986 ist er beim Philharmonischen Staatsorchester bzw. der heutigen Staatskapelle Halle als Solo-Bassposaunist angestellt. Er gehört verschiedenen Kammermusikgruppen an und pflegt die Tradition der Barockmusik auf historischem Instrumentarium, seit 2013 auch beim Posaunenquartett OPUS 4.

 

 

 

Termine

  • Am Sonntag, 06.06.2021 um 17:00 Uhr (Klostergarten Clemenswerth)

Eintrittspreise

Kategorie: Konzert

Karte fürPreis
Mitglieder15,00 €
Nichtmitglieder18,00 €
Schüler / Studenten8,00 €