Corona

Hinweise zu den "Corona-bedingten" Vorstellungsabsagen

Die zur Eindämmung der Corona-Pandemie erforderlichen Schutzmaßnahmen haben dazu geführt, dass der Kulturkreis Clemenswerth alle ab Mitte März bis zum Ende der Saison 2019/2020 geplanten Veranstaltungen absagen musste, was
wir sehr bedauern. Das Verbot von Kulturveranstaltungen galt und gilt natürlich für ganz Deutschland und darüber hinaus, so dass alle Kulturveranstalter und damit auch alle Kulturschaffenden und alle Besucher von Kulturveranstaltungen in gleicher Weise davon betroffen waren und sind.
 
Damit die Kulturlandschaft in Deutschland möglichst keinen dauerhaften Schaden nimmt, haben Bund und Land neben finanziellen Zusagen (die leider nicht alle in Anspruch nehmen können) auch Empfehlungen für den Umgang mit abgesagten Veranstaltungen und bereits verkauften Abonnements und Eintrittskarten verabschiedet: Abgesagte Veranstaltungen sollten möglichst nachgeholt werden, und bereits verkaufte Eintrittskarten sollten zunächst ihre Gültigkeit behalten. Falls kein Nachholtermin gefunden werden kann, sollte mit der Karte eine andere Veranstaltung besucht werden. Eine Erstattung sollte möglichst die Ausnahme sein und wenn, dann frühestens nach einem Jahr, wenn keine Ersatzveranstaltung besucht werden konnte. Durch diese Reglung soll ein Konkurs von Agenturen und Kulturanbietern möglichst verhindert werden. Außerdem würde dadurch die finanzielle Not, in die viele Künstler durch die zahlreichen Absagen geraten sind, zumindest etwas abgefedert.
 
Der Kulturkreis Clemenswerth würde gerne nach diesen Empfehlungen verfahren. Für „Spatz und Engel“ konnten wir auch bereits den 19. März 2021 und für „Faust I“ den 20. Februar 2021 als neuen Termin mit den jeweiligen Agenturen vereinbaren. Wir gehen davon aus, dass noch weitere Nachholtermine dazu kommen werden, können aber aktuell dazu noch keine konkreten Angaben machen. Wir bitten um Ihr Verständnis dafür, dass sich durch diese Nachholtermine der Veranstaltungskalender in der kommenden Saison, die wir bereits vor der Corona-Pandemie geplant und vertraglich
geregelt hatten, verdichtet. Auch eine gleichmäßige Verteilung der Termine war nicht zu realisieren, da die Agenturen z. T. mehrere Hundert Veranstaltungen neu terminieren müssen. Außerdem wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie von der Möglichkeit Gebrauch machen würden, mit Ihrer Abonnementkarte in der kommenden Saison eine Veranstaltung aus einer anderen Sparte zu besuchen, wenn für „Ihre“ ausgefallene Veranstaltung kein Nachholtermin angeboten werden kann. Denn wenn Sie uns auch in der kommenden Saison als Abonnent treu bleiben, tragen Sie mit dazu bei, dass der Kulturkreis Clemenswerth auch nach der Corona-Pandemie und nach der Jubiläumssaison 2021/2022 finanziell in der Lage sein wird, ein anspruchsvolles Kulturprogramm für die Region anzubieten. Wir würden uns sehr freuen, wenn uns dabei unterstützen würden, indem Sie z. B. viele Veranstaltungen besuchen und wir möglichst wenig oder besser noch keine Eintrittsgelder zurückzahlen müssen.
– Herzlichen Dank!
 

Hinweise zur Preisgestaltung der Eintrittskarten

Seit einigen Jahren müssen wir feststellen, dass gute Veranstaltungen von Saison zu Saison immer teurer werden. Insbesondere seit Einführung des Mindestlohns, auf den selbstverständlich auch alle im Kulturbereich Tätigen einen Anspruch haben, liegen die Gesamtkosten für eine Aufführung selten unter 10.000 Euro. Natürlich hat das auch Auswirkungen auf unsere Eintritts- und Abonnementpreise, die wir in jeder Saison in Abhängigkeit von den Veranstaltungskosten neu kalkulieren. Wenn Sie also feststellen, dass Sie in dieser Saison z. B. für drei Veranstaltungen im Abo Allerhand! mehr bezahlen müssen als in der vergangenen Saison für vier Veranstaltungen, dann liegt es daran, dass die für diese Saison ausgesuchten Produktionen deutlich teurer sind als die in der vergangenen Saison. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir deshalb für diese Sparte nur drei Veranstaltungen ausgewählt haben.
 
Leider zeichnet sich schon jetzt ab, dass zahlreiche Agenturen ihren Fortbestand nur sichern können, wenn sie die durch die Corona-Pandemie verursachten erheblichen Einnahmeverluste in den kommenden Jahren zumindest teilweise durch Preiserhöhungen ausgleichen.