Abo “Hümmlische Konzerte”

Hoofbeats

Die legendäre Rock 'n' Roll-Band aus dem Emsland

Im Januar 1966 hatte die im Oktober 1964 durch Hermann Fust und Lambert Röttgers, beide Schüler des Gymnasiums Papenburg, gegründete Band ihren ersten öffentlichen Auftritt im Saal „Lucki“ Jansen in Sögel anlässlich einer Karnevalssitzung. Die Band wurde zunächst komplettiert durch Hermann Wichmann und Bernd Quappen aus Sögel sowie Heinz Grummel aus Werlte. Kurz danach kam Alfons Kleine aus Börger als Bass- und Orgelspieler hinzu, was dem Sound der Band ganz neue Möglichkeiten eröffnete. Die „Hoofbeats“ wurden über das Emsland hinaus bekannt und waren bis 1969 eine der beliebtesten Bands im nordwestdeutschen Raum. So gab es u.a. Konzerte in der Münsterlandhalle in Münster, in der Weser- Ems Halle in Oldenburg, in der Niedersachsenhalle in Hannover und in der Halle Gartlage, Osnabrück. Bedingt durch Studium und Bundeswehr spielte man jedoch mit wechselnden Besetzungen. Peter Smits aus Papenburg war inzwischen als Gitarrist eingetreten und Rudi Konken kam von den „Village Rockers“ in die Band.

Nach einer mehrjährigen Pause gab es im Sommer 1978 ein Comeback. Die „Hoofbeats“ waren fortan auf vielen Stadtfesten der Region Stammgäste, so in Lingen, Oldenburg, Emden, Varel sowie auf dem Hallenfest in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg (Vorgänger der NDR-Fete) und natürlich nicht zu vergessen die vielen Heimspiele in Papenburg. Zu den lehrreichen Höhepunkten zählte sicherlich das Einspielen einer Single-Schallplatte in einem Studio in Hamburg. Die A-Seite hieß „Our Tiger“ und ist eine Gemeinschaftsarbeit der Bandmitglieder Hermann Fust, Alfons Kleine und Lambert Röttgers. Als B-Seite wurde eine Version von Sha-la-la-la-lee (Small Faces) aufgenommen. Bertus Kirchhoff, Werner Tietjen, Uwe Klappdor und der langjährige Schlagzeuger Hermann- Josef Kaiser gaben der Band Anfang der 80-iger Jahre neue Impulse. Aber auch die vielen Helfer und Manager hinter den Kulissen sollen genannt werden: Bernd Quappen, Leo Pawlowski, Heiner Frerichs, Hermann Jungeblut und Kurt Lind, besonders aber Manager Willy Gautier sowie Soundmixer Werner Protzner, die beide vor Jahren viel zu früh verstorben sind.

Seit vielen Jahren spielt die Band in einer festen Formation mit Lambert Röttgers (Gesang), Rudi Konken (Gitarre, Gesang), Willi Schulte (Schlagzeug, Gesang), Uli Riediger (Gitarre, Gesang), Alfons Kleine (Piano, Gesang) und Hermann Fust (Bass). Das Repertoire wird überwiegend von der Musik der „Beatles“ und der „Rolling Stones“ bestimmt. Aber auch die bekannten Stücke der „Small Faces“, der „Animals“, der „Kinks“, von „CCR“ und der „Shadows“ werden gespielt. Die Hoofbeats können jetzt ihre Auftritte besonders genießen, da berufliche Aktivitäten das gemeinsame Hobby kaum noch einschränken. So bleibt den sechs Musikern die Freude an diesen Auftritten erhalten, bei denen sie immer wieder ihre treuen Fans treffen, um mit ihnen gemeinsam einen schönen „Rock ‘n’ Roll“-Abend zu erleben. Der Kulturkreis Clemenswerth freut sich, dass es gelungen ist, die Band für einen Auftritt im Saal „Lucki“ Jansen zu gewinnen, mehr als 54 Jahre nach ihrem ersten öffentlichen Auftritt an gleicher Stelle.

 

 

Termine

  • Am Samstag, 09.05.2020 um 19:30 Uhr (Clemenswerther Hof, Sögel)

Eintrittspreise

Kategorie: Abo “Hümmlische Konzerte”

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Mitglieder10,00 €
Nichtmitglieder12,00 €
Schüler / Studenten8,00 €