Konzert

TrioConBrio


Lydia Bach - Bratsche, Christina Singer - Flöte,
Andrea Förderreuther - Gitarre

mit Werken von F. Molino, W. A. Mozart, F. Schubert, u. a.

 

 

TrioConBrio, ein mit Flöte, Bratsche und Gitarre außergewöhnlich besetztes Trio, wurde 1990 von der Gitarristin Andrea Förderreuther gegründet. Durch die große künstlerische Nähe der Drei, gepaart mit frischer Inspiration, spielt das "kleinste Orchester der Welt" nach Meinung vieler Kritiker mit Esprit, Witz, Charme und Feuer.

Die erste Programmhälfte bietet drei sehr unterschiedliche Werke der Klassik/Romantik: Francesco Molinos viersätziges Werk ist ein herausragendes Beispiel für den Typus der Serenade, der „Nachtmusik“, die vorzugsweise in der freien Natur und mit der typischen Serenadenbesetzung Flöte-Bratsche-Gitarre aufgeführt wurde. Mozarts Spätwerk gehört zu der kleinen, selten aufgeführten Werkgruppe für mechanische Musikinstrumente, die in seinen letzten Lebensjahren inWien sehr populär waren und auf Mozart eine große Faszination ausübten. Eine Musikergeneration später schrieb Schubert – ebenfalls kurz vor seinem frühen Tod – das sehr berühmt gewordene Werk „Hirt auf dem Felsen“, das TrioConBrio in einer eigenen Bearbeitung quasi als „Lied ohne Worte“ darbietet.

Im zweiten Programmteil kommen spanische und impressionistische Werke zur Aufführung. Einige kurze Auszüge aus „Carmen“ in wiederum eigenen Bearbeitungen erzeugen ein typisch spanisches Flair. “Visiones de Córdoba“ des Komponisten und Gitarristen José Mara Gallardo del Rey beschwört in sechs kurzen Sätzen Impressionen aus dieser uralten Stadt herauf, einem Schmelztiegel, in dem sich über Jahrhunderte die Kulturen der Europäer, Araber und Juden vermischten. Das markante, mit zahlreichen Flamenco-Elementen untermalte Stück wurde für TrioConBrio komponiert und 2018 von ihm uraufgeführt.

Auch andere berühmte Komponisten wie Léo Brouwer, Sérgio Assad, Egberto Gismonti, Sidney Corbett u.a. haben eigens für dieses Trio Werke geschaffen. Neben eigenen spektakulären Bearbeitungen haben die Musikerinnen verschollene oder vergesseneWerke von Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts für das
Konzertrepertoire wiederentdeckt. Mit diesen unorthodoxen Programmen erntet TrioConBrio immer begeisterte Reaktionen und bedingungslose Zustimmung. Fünf CD-Produktionen mit zahlreichen Ersteinspielungen dokumentieren die unterschiedlichsten kreativen Facetten. Das Ensemble erhielt Stipendien der Villa Musica, Rheinland-Pfalz, des Kunstministeriums Baden-Württemberg und des Stifterverbandes der DeutschenWissenschaft. Als Kulturbotschafter Baden-Württembergs bereisten sie Kanada. Konzerttourneen (Österreich, Frankreich, Italien, Schweiz, Finnland, Syrien, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, USA), Einladungen renommierter Festivals und zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte haben das TrioConBrio zu einer etablierten Größe im internationalen Musikleben avancieren lassen.

 

 

Termine

  • Am Samstag, 26.10.2019 um 19:30 Uhr (Schloss Clemenswerth)
  • Am Sonntag, 27.10.2019 um 18:00 Uhr (Schloss Clemenswerth)

Eintrittspreise

Kategorie: Konzert

Karte fürPreis
Mitglieder16,00 €
Nichtmitglieder19,00 €
Schüler / Studenten8,00 €