Theater

Wunschkinder

Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Gerne erinnern wir uns an „Frau Müller muss weg“, ein seinerzeit ausverkauftes Haus im Theaterabonnement und einen großartigen Abend im Kontakt mit der Alltagsrealität. Deshalb haben wir erneut viel Geld in die Hand genommen, um unserem Publikum die „Fortsetzung“ des erfolgreichen Bühnenstücks zu präsentieren – garantiert doch das Autorenduo lebensechte und bühnenwirksame Dialoge. In „Wunschkinder“ geht es um die Abnabelung der Jugendlichen vom Elternhaus. Bettine und Gerd haben ein Problem: Ihr Sohn Marc, der vor ein paar Monaten ein „ziemlich beschissenes Abi“ geschafft hat, hängt seitdem zuhause rum und tut nichts als schlafen, fernsehen, „kiffen“, den Kühlschrank leer „fressen“ und Partys feiern – inklusive Wäschewasch-Service in elterlicher Vollpension. Kein Plan, keine Initiative ist in Sicht. Das treibt besonders Vater Gerd zur Weißglut, der als leitender Bauingenieur eines internationalen Konzerns lösungsorientiertes Handeln gewohnt ist. Doch Druck hilft nichts, Diskussionen schon gar nicht. Dabei meinen Bettine und Gerd es doch nur gut.Was haben sie bloß falsch gemacht? Natürlich wissen sie keine Antwort auf die Frage.

Haben sie doch so sanft und betont freiheitlich und jedem Eigensinn gegenüber höchst verständnisvoll das Großprojekt „Erziehung zu Lebenstüchtigkeit“ in Angriff genommen. Doch endlich scheint es aufwärts zu gehen mit Marks Antriebskraft. Er lernt Selma kennen, die in puncto Zielstrebigkeit sein ganzes Gegenteil ist. Sie wollen sogar zusammenziehen. Doch dann ist Selma plötzlich schwanger. Sofort startet Bettines und Gerds Fürsorge-Wahn. Sie machen sich an die Zukunftsplanung für Sohn und Enkelkind in spé. Nur Selma und Marc hat noch keiner gefragt…

     
   
Zur Uraufführung des Stücks am Schauspielhaus Bochum äußerte sich die Kritik in der WAZ: „unterhaltend, genau recherchiert, mit vielschichtigen Rollen, die den Schauspielern sichtbar eine Riesenfreude bereiteten.“
 
     


Die Tournee-Produktion der Konzertdirektion Landgraf besetzt die Rolle des Vaters mit Martin Lindow, der aus vielen Fernsehproduktionen bekannt ist, aber auch unserem Publikum zuletzt in „Der Vorname“ gefallen hat, Regie führt Volker Hesse. Wir erwarten einen vergnüglichen Theaterabend mit einem Stück für alle, die sich im Theater mit Alltagsproblemen auseinandersetzen wollen.

 

 

Termine

  • Am Samstag, 02.03.2019 um 19:30 Uhr (Aula des Hümmling-Gymnasiums)

Eintrittspreise

Kategorie: Theater

Karte fürPreis
Mitglieder24,00 €
Nichtmitglieder28,00 €
Schüler / Studenten8,00 €