Finanzierung des Kulturprogramms

Bei der Finanzierung seines umfangreichen Kulturangebotes ist der Kulturkreis auf verschiedene Quellen angewiesen. Auch wenn - im Gegensatz zu den vergleichbaren Kulturanbietern in der näheren Umgebung - keinerlei Personalkosten anfallen, so entstanden in den vergangenen Jahren allein für die diversen Aufführungen Kosten in Höhe von rund 100.000,- Euro. Ein Teil dieser Kosten wird natürlich durch die Eintrittspreise, deren Höhe in Abhängigkeit der jeweiligen Aufführungskosten kalkuliert wird (eine Ausnahme bilden die Aufführungen im Kinderprogramm), und durch die Mitgliedsbeiträge gedeckt. Wie man sich leicht vorstellen kann, handelt es sich dabei nicht um einen fest einplanbaren Betrag. Hinzu kommt, dass selbst bei gut besuchten Veranstaltungen diese Einnahmen nicht zur Kostendeckung ausreichen; besonders groß ist die Finanzierungslücke wegen der geringen Eintrittspreise bei den Kindervorstellungen. Angesichts dieser Situation, die nicht nur für die Veranstaltungen des Kulturkreises Clemenswerth gilt, sind wir sehr dankbar für die jährlichen finanziellen Zuwendungen der Samtgemeinden Lathen, Sögel und Werlte sowie des Landkreises Emsland. Allerdings gilt auch hier: In wirtschaftlich „mageren“ Jahren kann es auch schon mal vorkommen, dass diese Geldgeber sparen müssen und davon auch die Kulturförderung nicht ausgeschlossen wird.

Zum Glück gibt es da noch die Stiftung Kulturkreis Clemenswerth, deren einziger Zweck darin besteht, den Kulturkreis finanziell zu unterstützen, was auch seit Bestehen der Stiftung in jedem Jahr geschehen ist. Dies war und ist hoffentlich auch weiterhin möglich durch die Zinseinnahmen des Stiftungskapitals – die natürlich in Zeiten von Niedrigzinsen, wie wir sie seit einigen Jahren erleben, nicht sehr hoch ausfallen – und durch das erfolgreiche Einwerben von Spenden zur zeitnahen Verwendung. Angesichts der rückläufigen Zinseinnahmen und der Kostensteigerung insbesondere im Kinderprogramm hat sich die Stiftung auf ihrer letzten Mitgliederversammlung zu einem gezielten Spendenaufruf für das Kindergartenprogramm entschieden. Wie erfolgreich diese Aktion war, konnte man vor einiger Zeit in der Emszeitung in einem Bericht von Ingrid Cloppenburg, selbst Vorstandsmitglied der Stiftung, lesen:

 
„Die Stiftung Kulturkreis Clemenswerth möchte in diesem Jahr besonders die zielgerichtete pädagogische Arbeit des Kinder- und Jugendprogramms des Kulturkreises würdigen und unterstützen. Dieses sagte Geschäftsführer Georg Schmidt in einem Gespräch des Vorstandes mit der Ressortleiterin für das Kinder- und Jugendtheater, Elisabeth Beckering. Ein eigens dafür durchgeführter Spendenaufruf erzielte eine Summe von 3.300 Euro. Schmidt überreicht im Namen der Stiftung einen symbolischen Scheck in dieser Höhe an Beckering. Beckering bedankte sich und hob die Bedeutung des Kinder- und  Jugendangebots hervor, dessen Kosten mit den Einnahmen aus Eintrittserlösen nicht zu decken seien. …..“
(abgedruckt in der Emszeitung am 22.03.2018)

 

 

Neben dieser Spende, die sich aus mehreren Einzelspenden unterschiedlicher Höhe zusammensetzt, ist eine Einzelspende, die auf eine gezielte Anfrage zurückgeht, besonders erwähnenswert: Die Herzog-Arenberg-Stiftung übernimmt in diesem Jahr nach Vorlage entsprechender Rechnungen Ausgaben in Höhe von 5.000 Euro für das Kinder- und Jugendprogramm des Kulturkreises.

Im Namen des Vorstandes und aller Veranstaltungsbesucher bedanke ich mich ganz herzlich bei allen Spenderinnen
und Spendern für die finanzielle Unterstützung unserer Arbeit.


Manfred Rojahn
Vorsitzender des Kulturkreises Clemenswerth

 

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